Das gut.gelaunt.de-Direktbank-Symposium

Heute vor exakt einer Woche fand im kleinen Sitzungssaal des "Internationalen gut.gelaunt.de World Center" (IGWC, "I' geh' WC") vor 15000 interessierten Beobachtern das "Internationale Direkt Banking Symposium" statt. Falls Sie nicht zu den 12 Milliarden Zuschauern in 307 Ländern gehören, die die Podiumsdiskussion zum Thema "Direkt Banking - Der Kunde ist König?!" live an ihren Fernsehern verfolgt haben, falls Sie also das Fernsehereignis des Jahres verpasst haben, hat gut.gelaunt.de als kleinen Service für Sie, verehrte Leser, die wichtigsten Passagen noch einmal als Mitschrift zusammengefasst.

An der Podiumsdiskussion nahmen Siegfried Kleinlaut (SK) und Helga Dicketasche (HD), beides Direktbank-Kunden, Dr. Egon Weissmehr (EW), Vorstandsmitglied der "Direkten Deutschen 24 Tage Bank", Dr. Karl Scherholder (KS), Kundenbeauftragter der "Direct Electronic Konkurs Broking AG", sowie Dr. H.L. Plaudertasche (HLP) als Moderator und Vertreter der gut.gelaunt.de-Redaktion teil.

HLP: Sehr geehrte Damen und Herren, liebes Publikum, ich darf Sie alle zu unserer Podiumsdiskussion "Direkt Banking - Der Kunde ist König?!" begrüßen. Als Vertreter der Kundenseite begrüße ich Frau Helga Dicketasche und Herrn Siegfried Kleinlaut. Als Bankenvertreter sozusagen gegenüber sitzen Dr. Egon Weissmehr von der "Direkten Deutschen 24 Tage Bank" und Dr. Karl Scherholder von der "Direct Electronic Konkurs Broking AG". Herzlich willkommen. Ich darf unsere Diskussionsrunde mit einer Frage an die Kundenseite beginnen. Warum sind Sie Direktbank-Kunde?

SK: Ich habe mich schon als kleines Kind für Warteschleifen interessiert. Früher wollte ich Pilot werden und nur auf großen Flughäfen mit vielen langen Warteschleifen landen. Durch meine schlechten Augen ist dies nichts geworden. So bin ich Direktbank-Kunde geworden. Die Banken haben immer so tolle Musik, wenn man anruft.

HD: Also, das sind bei mir andere Gründe. Ich verwende auch kein Telefon, sondern ich mache Alles über das Internet. Naja, ich versuche es. Ich wollte mal was anderes als eine schläfrige Hausbank. Ich wollte mehr Abenteuer. Deshalb bin ich bei einer Direktbank.

HLP: Ich höre versteckte Vorwürfe gegen die Direktbanken. Was können Sie dazu sagen, Dr. Weissmehr?

EW: Zunächst einmal möchte ich sagen, dass unser Institut mit mehr als 250.000 Kunden zu den Marktführern unter den Direktbanken gehört. Das mit den Warteschleifen ist ein interessanter Punkt. Hierzu möchte erklären, dass in unserem Haus die Musik von speziell ausgebildeten Psychologen und Musiktherapeuten ausgewählt und zusammengestellt wird. Hierdurch soll der Kunde schonend auf das Beratungsgespräch und seinen Kontostand vorbereitet werden.

HLP: Sie sagten "Beratungsgespräch". Da möchte ich gleich mal nachhaken. Direktbanken haben ja den Ruf, dass sie keine Beratung zu Gunsten niedrigerer Gebühren anbieten?

KS: Da haben Sie recht. In unserem Hause setzt man voll und ganz auf den mündigen und selbst denkenden Kunden.

SK: Haben Sie denn keine Warteschleifenmusik?

KS: Wir offerieren unseren Kunden, die im übrigen sehr zufrieden sind, was auch gerade die letzte Ausgabe der Zeitschrift "Moneten-Manager" belegt... Wir offeriern also unseren Kunden ein reichhaltiges Informationsangebot, damit sie sich entsprechend vor ihren Entscheidungen...

HD: Das ist immer ein Abenteuer, da etwas zu finden. Das ist ja immer sowas von unübersichtlich.

HLP: Herr Dr. Weissmehr, wie sieht das bei Ihrem Institut mit Informationen für die Kunden aus?

EW: Ja, das ist in der Tat eine interessante Frage. Unser Institut, dass mit mehr als 250.000 Kunden zu den Marktführern unter den Direktbanken gehört, bietet natürlich auch entsprechende Informationen an. Das ist man seinen Kunden doch schuldig.

KS: Bei meinem Haus, das Marktführer ist, was den Umsatz und die Zahl der Transaktionen anbetrifft, bedienen wir vor allem die Fortgeschrittenen unter den Privatkunden. Das geht aber nur, wenn wir gezielt auf deren Bedürfnisse eingehen. Der Erfolg gibt uns recht.

HLP: Wie würden Sie, Dr. Scherholder, einen fortgeschrittenen Kunden charakterisieren?

KS: Ja, lassen Sie mich das ganze evtl. mit einem Beispiel beantworten. Also, nehmen wir mal den Kunden, nennen wir ihn mal Heinz Schmidt...

EW: Da muss ich mal kurz dazwischen. Der Heinz Schmidt ist auch Kunde bei uns mit unseren mehr als 250.000 Kunden. Daher gehören wir auch zu den Marktführern unter den Direktbanken.

HD: Ich bin jedenfalls nicht bei Ihnen! Das ist ja was für Sparbuchkunden! Für Leute wie bei der Hausbank.

SK: Die haben aber keine Warteschleifen. Die Musik ist wirklich in Ordnung

HLP: Herr Kleinlaut, Sie sprechen immer von den Warteschleifen. Können wir von Ihnen erfahren, was Ihre Schwerpunkte sind? Welche Dienste und Angebote nutzen Sie?

SK: Ähh, eigentlich mache ich Alles bei der Sparkasse bei mir um die Ecke. Aber ich habe Konten bei zwei Direktbanken. Wegen der Musik in den Warteschleifen...

HLP: Aber was machen Sie, wenn Sie mal durchkommen?

HD: Dann beginnt das Abenteuer!

EW: Aber das stimmt doch nicht!

HLP: Herr Kleinlaut, welche Bankgeschäfte haben Sie denn schon bei Ihren Direktbanken getätigt?

KS: Das wäre für mich jetzt auch mal interessant...

SK: Aber das weiss ich nicht mehr.

EW: Wir können ja mal einen Test machen. Bei unserem Institut, das mit mehr als 250.000 Kunden zu den Marktführern zählt, ...

KS: Ich rufe einfach mal bei uns an. Unsere Kunden können freie Leitungen und freundliche, kompetente Mitarbeiter erwarten.
(nimmt sein Handy und wählt) tuuut, Hier ist die Direct Electronic Konkurs Broking AG, sie werden sofort mit einem Berater verbunden, die, da die, da die da die die die, die, da die, ...

HLP: Verehrtes Publikum, lassen Sie mich das Ergebnis unserer Diskussionrunde für Sie zusammenfassen. Direktbanken bieten dem Kunden zahlreiche Dinge, die von den Hausbanken nicht angeboten werden...

SK: Die haben so schöne Musik. In der Sparkasse ist das immer so trostlos.

HD: Und es gibt keine Abenteuer.

HLP: Vielen Dank für Ihre Teilnahme an dieser Diskussion.

KS: (immer noch das handy) ... die, da die, da die da die die die, die, da die, ...


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